FESTIVAL

Lied&Lyrik ist ein einwöchiges Festspiel, das alle zwei Jahre in Coburg und auf Kloster Banz stattfindet. Es widmet sich primär den beiden titelgebenden künstlerischen Gattungen. Die Premiere des Lied&Lyrik-Festspiels fand 2009 (siehe —ARCHIV) mit großem Erfolg statt.

Ein wesentlicher Bestandteil des Festspiels ist die Förderung des künstlerischen Nachwuchses: 2011 gab Barbara Bonney einen öffentlichen Workshop für Nachwuchssänger. Lied&Lyrik bot darüber hinaus aber auch dem Orchesterlied, dem Melodram und dem jungen Publikum ein Forum. Die Bamberger Symphoniker, Pavol Breslik und Ingeborg Danz gestalteten im Mahler-Jahr die Kammerorchesterfassung des Lieds von der Erde. Brigitte Fassbaender und Wolfram Rieger widmeten sich der besonderen Gattung des Melodrams, und Ingeborg Danz und Michael Gees schlugen im Familienkonzert einen musikalischen Bogen vom Kinder- zum Kunstlied.

Anne Sofie von Otter präsentierte, unter anderem mit dem Geiger Daniel Hope, ihr eindrucksvolles Programm Theresienstadt und für den Schlußakkord sorgten Martin Walser, Christian Gerhaher und Gerold Huber mit einer besonderen Welturaufführung: Walser rezitierte seine neue Fassung der Schönen Magelone von Johannes Brahms nach Texten von Ludwig Tieck, die er für Lied&Lyrik 2011 neu bearbeitet hatte. Weitere Mitwirkende waren: Juliane Banse, Edgar Selge, Franziska Walser, Ulla Hahn, Christoph Prégardien, Herbert Rosendorfer, Edgar Krapp, Martin Helmchen, Uta Hielscher, Siegfried Mauser, Jens Malte Fischer, Ainars Rubikis, Bengt Forsberg und Bo Nordenfelt.

Konzeption: Dieter Borchmeyer & Katja Schaefer

Kloster BanzLandestheater CoburgVierzehnheiligen, Basilika
Foto: oben © Hanns-Seidel-Stiftung/ mitte © Rolf Peter Reichel/ unten © Franziskanerkloster Vierzehnheiligen